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BSV UNITED  COLORS

INTERGRATIONSHILFE. DIE IDEE UND DAS TEAM.

Bereits seit geraumer Zeit bieten wir Kindern geflüchteter Familien an, kostenlos an dem Training unserer Jugendmannschaften teilzunehmen. Zunächst geschah dies in Kooperation mit der Flüchtlingsunterkunft Adlerstraße, mittlerweile (wegen der räumlichen Nähe) hauptsächlich mit der Notunterkunft Kreuzstraße. Im Rahmen eines Willkommensfestes am 26.09.2015 wurde klar, dass auch ein Angebot für Männer viel Zuspruch finden würde. Eine Eingliederung in bestehende Mannschaften war aufgrund der Vielzahl der Menschen nicht möglich. Nach Rücksprache mit allen Verantwortlichen im Verein war klar, dass wir im Rahmen einer dritten Herrenmannschaft tätig werden wollen. Am 28.09.2015 war ein (ehrenamtlicher) Trainer gefunden, am 08.10.2015 fand das erste Treffen mit den zukünftigen Teammitgliedern, dem Trainer und der Verantwortlichen des BSV in der Notunterkunft Kreuzstraße statt. 41 Männer aus Syrien, Eritrea, Afghanistan, Nigeria und dem Irak werden zukünftig bei uns einmal wöchentlich trainieren. Das Feedback aus dem gesamten Verein ist fantastisch und wir hoffen, aus Spenden die notwendigen Sportoutfits für die Jungs zusammenzubekommen. Am Montag , den 13.10.2015 fand das erste Training der neu gegründeten Mannschaft statt. Der eigentliche Trainingsbeginn verzögerte sich durch das Anprobieren der zahlreichen gespendeten Outfits. Neben der Größe spielte dann natürlich auch der Stil eine ganz entscheidende Rolle. Irgendwann waren dann aber alle Spieler eingekleidet und der Trainer rief seine Jungs zur ersten Begrüßung auf dem Feld zusammen. 32 sportbegeisterte junge Männer sollten es sein. Vielen merkte man den Drang nach Bewegung und die Vorfreude auf das Training an. Zum Aufwärmen wurden Paare gebildet, die zwischen Grund- und Mittellinie in einer Reihe immer wieder aufeinander zu liefen, sich den Ball übergaben und nebenbei Übungen aus dem Lauf-ABC machten. Anschließend ging es darum, den Ball flach, in der Luft, mit den Füßen und mit dem Kopf hin und her zu spielen. Bevor dann gespielt wurde, liefen jeweils vier Spieler aus vier Richtungen auf ein Viereck aus Markierungen zu, umspielten diese in verschiedenen Formen und kehrten zum Ausgangspunkt zurück. Zwei Abschlussspiele wurden dann parallel auf zwei Feldern ausgetragen. Da bis hier noch keine Spur von Ermüdung erkennbar war, versammelte der Trainer alle Spieler zum Abschluss zu einem Kraftkreis in der Mitte. Liegestütze, Kniebeuge, V-Sit und das gleichzeitige Mitzählen in deutscher Sprache brachten den Großteil dann aber doch an ihre Grenzen und so ging das erste Training mit ausschließlich zufriedenen Gesichtern zu Ende. Eine Fortsetzung folgte bereits am nächsten Montag. In der vom DFB veröffentlichten Broschüre "Willkommen im Verein! - Fußball mit Flüchlingen" finden sich Anregungen für die Vereinspraxis und die ehrenamtliche Arbeit mit Flüchtlingen. Es werden Spielräume aufgezeigt, um Flüchtlingen den Einstieg in den organisierten Vereinssport zu erleichtern. Die Broschüre bietet außerdem einen Überblick zu Themen wie Versicherungsschutz, Vereinsmitgliedschaft, Spielberechtigungen und Unterstützungsmöglichkeiten. Sie kann als PDF von der DFB-Seite heruntergeladen werden. Im täglichen Miteinander eines Vereins werden unweigerlich (gesellschaftliche) Werte vermittelt, ohne dass es in der Form von Belehrungen erfolgen muss, Fairplay und gegenseitige Hilfsbereitschaft sind selbstverständlich. Sprache wird im Umgang miteinander gelernt. Wir möchten aus Flüchtlingen Angekommene machen, weshalb wir auch nicht von einer "Flüchtlingsmannschaft" reden. Das Team hat einen eigenen Namen bestimmt und innerhalb unserer Homepage wurde ein eigener Bereich eingerichtet. Im Verein soll die Mannschaft ihren festen Platz haben, der nicht mehr bestimmt sein wird von Herkunft, Historie, Sprache oder Religion, sondern von fußballerischem Vermögen und selbstverständlichem menschlichen Miteinander. Die meisten unserer Mitglieder sind Bewohner des Stadtbezirks, sie, ihre Familien und ihre Freunde werden in absehbarer Zeit im Umfeld der Unterkunft nicht mehr "die Flüchtlinge" sehen, sondern "Omar", "Khalil", "Harmon" oder "Klenten", die auch beim BSV spielen". Wir sind uns der Größe der Aufgabe, den organisatorischen Schwierigkeiten und möglichen Problemen bewusst, gehen aber aufgeschlossen, optimistisch und voller Freude an die zukünftigen Herausforderungen, da wir im Täglichen soviel positives Feedback von den Mitgliedern des Vereins, Spendern von Fußballschuhen oder Trainingsoutfits und auch von den Menschen, die ihre Heimat verlassen mussten, bekommen. Es besteht auch weiterhin die Möglichkeit, das Team finanziell zu unterstützen. Als Trainingszeit steht uns aufgrund der begrenzten Platzkapazität lediglich der Montagabend zur Verfügung. Da wir von den Spielern keine Beiträge erheben, benötigen wir die Spenden, um die zusätzlichen Kosten für das Betreiben der Flutlichtanlage zu decken. Außerdem möchten wir unseren neuen Spielern in Form von Ausflügen auch ihre neue (Fußball-)Umgebung näher bringen. Dazu gehören natürlich auch ein Besuch des Signal-Iduna-Parks und des Borusseums. Wer helfen möchte: Schicken Sie uns bitte eine eMail. Wir teilen Ihnen dann umgehend unsere Bankverbindung mit. Unter dem Verwendungszweck "Flüchtlingsarbeit" können Sie uns dann Ihre Spenden überweisen.

UNSERE  KONTAKTPERSONEN

Sandra Klempert, geboren 1977 in der Fußballhauptstadt Dortmund und somit von klein auf mit dem Fußball-Virus infiziert. Über ihren Sohn im Jahr 2011 zum BSV gekommen, seit 2014 im Jugendleitungsteam und seit 2015 Trainerin unserer jüngsten Mannschaft, der G-Jugend. Innerhalb des Jugendleitungsteams entstand schon 2014 die Idee, sich für die aus aller Welt neu nach Dortmund kommenden Kinder zu engagieren und Ihnen ein kostenloses Training in unseren verschiedenen Jugendmannschaften zu ermöglichen. Aus dieser Historie heraus und aufgrund gewachsener Strukturen war es dann eine "natürliche Konsequenz", dass bei ihr auch die Verantwortung für den BSV United Colours 58 verblieb. 


Bei organisatorischen Angelegenheiten, Fragen zu Sponsoring und Spenden:

Sandra Klempert

0231/1629316

0178/1831336

sandra.klempert@unitybox.de


Matthias Tischler kam im Jahr 1988 in Rostock auf die Welt und begeistert sich seitdem für den Fußball. Seit dem 12. Lebensjahr tritt er selbst gegen den Ball und hat zudem mehr als 200 Spiele in über 15 Ländern auf der ganzen Welt gesehen. Erfahrungen als Trainer konnte er in Kanada und beim Hochschulsport in Magdeburg sammeln. Seit Oktober 2014 absolviert er sein Masterstudium an der TU Dortmund, spielt aktiv für die erste Mannschaft des BSV und trainiert das Team von BSV United Colours 58.


Bei sportlichen Belangen:

Matthias Tischler

0231/22631319

bsv-united-colors@t-online.de


Training:

Montags 19:00 Uhr bis 20:30 Uhr

MEDIENBERICHTE

Münster/Günne.
"Ein Freundschaftsspiel zwischen BSV United Colours und dem SC Münster United ist schon ausgemacht", freut sich Ansgar Jux, Bildungsreferent beim KAB-Bildungswerk und Leiter des Seminars "Fußball und die Flüchtlinge". Ein Fußballspiel als Folge eines KAB-Bildungswochenendes ist eher ungewöhnlich. Und so schiebt Jux auch gleich die Erklärung nach:
"Wir hatten vier Leute vom Fußball-Integrationsprojekt BSV United Colours aus Dortmund bei unserem Seminar als Referenten zu Gast. Die vier haben so eindrucksvoll von ihrem Projekt erzählt, dass wir nun unbedingt die Mannschaft kennenlernen und gegen sie spielen wollen".

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United Colors - Der BSV Fortuna geht voran "Die Frage, ob es sich lohnt, hat sich für uns nie gestellt. Wir trainieren eine Fußballmannschaft. Der Spaß am Fußball und der Ehrgeiz, als Team etwas zu erreichen, sind unsere Motivation". 
Der BSV Fortuna Dortmund ist ein Verein, der sportlich eher selten für Aufsehen sorgt. 1970 aus der Fusion des BSV 58 Dortmund und des
FC Fortuna Dortmund entstanden,
kickt die erste Mannschaft in der
Kreisliga B – und steht dort nach neun Spielen auf dem zehnten Tabellenplatz. Doch seit geraumer Zeit, hat sich Fortuna dennoch einen Namen gemacht: In der Arbeit mit Flüchtlingen.


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Integration auf dem Platz beim
BSV Fortuna

DORTMUND
Flüchtlinge und Fußball? So richtig angekommen ist das Thema noch nicht in den heimischen Klubs. Projekte gibt’s in Dortmund, sind aber eher selten – oder werden abgebrochen. Es gibt zahlreiche Hürden und viele Vorbehalte. Doch das wollte der BSV Fortuna nicht als Ausrede gelten lassen.

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